Loading...
Debrunner Acifer AG – mit neuem Logistikcenter die Supply Chains optimieren

Debrunner Acifer AG – mit neuem Logistikcenter die Supply Chains optimieren

Mit modernsten Jungheinrich Intralogistik-Technologien stellte das Schweizer Handelsunternehmen Debrunner Acifer in Rekordzeit ein neues Logistikcenter fertig. In Kölliken öffnet sich damit die Tür in eine vielversprechende Zukunft.

In nur 15 Monaten hat Debrunner Acifer in Kölliken ein neues zentrales Logistikcenter für Befestigungstechnik, Werkzeuge, Maschinen und Arbeitsschutz errichtet. 40.000 Artikel umfasst das automatische Kleinteilelager, sowie das Paletten-Hochregallager. Bereits heute erfolgen 30 Prozent der Bestellungen via Webshop; Tendenz steigend.

„Unser automatisches Kleinteilelager entspricht dem allerneusten Stand der Technik und ermöglicht dem Unternehmen eine enorme Prozessoptimierung im Bereich Logistik“, erklärt Thomas Widmer, Geschäftsleiter in Kölliken. „Mit Jungheinrich haben wir einen Logistikpartner bekommen, der in der Lage ist, den gesamten Prozess unserer Supply Chain zu berücksichtigen und in die Planung einfliessen zu lassen.“

Optimierte Prozesse in der Intralogistik

Das neue Hochregallager weist eine Höhe von 16 Metern auf und besteht aus einem automatischen Kleinteilelager mit 57.700 Behältern, aufgeteilt in sieben Gassen. Hier werden auf 5.400 Palettenplätzen die Produkte bis zum Versand gelagert.

Um das bestellte Material auszulagern, legen die vollautomatischen Kleinteile-Regalbediengeräte sechs Meter pro Sekunde zurück. Von dieser Vollautomatisierung profitieren die Kunden vom Debrunner Acifer-Handwerkercenter in der ganzen Schweiz wie auch die Kunden, die über den leistungsfähigen Web-Shop bestellen. Sie wissen die sehr kurzen Lieferzeiten und eine hohe Verfügbarkeit zu schätzen. Strichcodes und Papierlosigkeit sorgen für einen reibungslosen Prozessablauf. Erfahrene Logistikfachkräfte sind für die optimale Prozesssteuerung verantwortlich.

Wegweisend für die Logistik in der Schweiz

„Das Logistikcenter von Debrunner Acifer ist eine der modernsten Anlagen, die Jungheinrich in der Schweiz geplant und realisiert hat“, sagt Michael Hediger, Leiter Systemanlagen Jungheinrich AG. Dank des hauseigenen innovativen Lagerverwaltungssystems bräuchten die Mitarbeitenden weniger Produkt- und Logistikkenntnisse und können sich auf ihre Kommissioniertätigkeit konzentrieren. Die Kommissionierarbeitsplätze seien dazu mit einem Pick-by-Light ausgerüstet. „Dieses System“, so Hediger, „hilft Fehler bei der Kommissionierung zu vermeiden. Insgesamt haben wir die Lagerprozesse deutlich effizienter und effektiver umsetzen können.“

Das Logistiklager denkt mit

Bei der Dimensionierung der Logistikanlage wurde auch die prognostizierte Weiterentwicklung des Geschäftsfeldes von Debrunner berücksichtigt. So sind bereits Reservekapazitäten für die Lagerung der Artikel geschaffen worden. Zudem wurde die Anlagenleistung so ausgelegt, dass auch ein Mehr an Kundenaufträgen bearbeitet werden kann – auch bei sinkenden Losgrössen je Auftrag. „Sollte eine deutliche Steigerung der Lagerkapazitäten erforderlich werden, kann die Lagerkapazität des Paletten-Hochregallagers oder des Kleinteilelagers verdoppelt werden“, so Hediger. Eine fördertechnische Anbindung an die bestehenden Warenflussprozesse sei dabei ebenfalls berücksichtigt worden. „So kann das Lager tatsächlich atmen“, unterstreicht Hediger.

Die Ware kommt zum Mann – nicht umgekehrt

Mit dem neuen Lager in Kölliken konnten die internen Prozesskosten, und durch die zentrale Lage auch die Beschaffungskosten, stark optimiert werden. „In der vollelektronischen Anlage gelangt die ‚Ware nun zum Mann‘, statt dass Mitarbeitende die Produkte wie bisher im Regal holen müssen. Das reduziert die Fehlerquote und die Lieferzeiten verkürzen sich. Insgesamt konnten wir unsere Dienstleistungen erhöhen. Bei einer Bestellung bis 18.00 Uhr ist eine Lieferung bis zum nächsten Morgen garantiert“ so Thomas Widmer, Geschäftsleiter Debrunner Acifer, Kölliken.

Betriebskosten gesenkt – zusätzliche Arbeitsplätze geschaffen

Auf die Zahl der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hatte die Effizienzsteigerung insofern keine Auswirkungen, als alle Angestellten übernommen und sogar zusätzliche Stellen geschaffen wurden. Möglich war das, weil das neue Logistikcenter in Kölliken grösser ist als das alte in Zofingen und man bei Debrunner Acifer auch mit einer Umsatzsteigerung rechnet. Bewirtschaftet wird das Kölliker Zentrum von 50 Mitarbeitern und 12 Lernenden in den Bereichen Logistik und Administration. Darüber hinaus wurden am neuen Standort die Voraussetzungen für bis zu 20 behindertengerechte Arbeitsplätze für Verpackungsarbeiten geschaffen.